Balda Tochter baut Stellen ab

Die ehemalige deutsche Sparte des Handyschalen-Herstellers Balda streicht nach dem Verkauf an die Hanse Industrie-Kapital-Beteiligungs-GmbH in großem Umfang stellen. Insgesamt werden 130 Stellen abgebaut, wie von Unternehmenskreisen in Herford mitgeteilt wurde. 120 Stellen bleiben erhalten.

Balda hatte die hoch defizitäre Unternehmsunit im Mai zum zweiten Mal innerhalb von fünf Monaten an die HanseIK verkauft und dafür Millionenbeträge als Mitgift für die finanziell betrachtet nicht gerade schöne „Braut“ zahlen müssen. Die Hamburger HanseIK hatte Balda Anfang 2007 bereits die Balda Heinze GmbH und die Hero Galvanotechnik GmbH (beide Herford) sowie die Sächsische Metall- und Kunststoffveredelungs GmbH in Oberlungwitz abgekauft.

Auch die angeschlagene Unit wird in Zukunft Oberschalen für Handys produzieren.