Kategorie-Archiv: Allgemeines und Sonstiges

Schlüsseldienste in Herford beraten zum Thema Einbruchschutz

In den letzten Wochen haben sich Einbrüche in der Innenstadt in Herford gehäuft. Zur Winterzeit ist das zwar nicht unüblich, jedoch Fallen in diesem Jahr die Zahlen außerordentlich hoch aus. Bisher waren alle Aufklärungsversuche vergeblich. Nun schlagen die Bürger Alarm und fordern eine Bürgerwacht.

In Elverdissen ist innerhalb weniger Wochen dreimal eingebrochen worden. Die Anwohner machen sich Sorgen und fordern eine Bürgerwacht. Diese oder eine private Sicherheitsfirma soll die Überwachung des Stadtteils mit 4200 Einwohnern sicherstellen. Beide Vorschläge konnten keinen Anklang finden. Die Anwohner kümmern sich jetzt selbst um die Sicherheit ihrer Häuser.

Die Beratungsstelle der Kriminalpolizei informiert die Bürger über die Einbruchssicherung. Der Schlüsseldienst Herford Dittmar bietet kostenlose Beratungen in Privathaushalten an.

 

Schlüsseldienst Herford

 

Sicherheitstechnik

Insbesondere Zugänge, wie Türen und Fenster, müssen sehr gut ausgerüstet sein. Dabei helfen mechanische Sicherungen. Häufig lohnt es sich veraltete Schließzylinder zu wechseln. Der Schlüsseldienst Herford Dittmar bietet hochwertige Fenster- und Türsicherungen, als auch Quer- und Panzerriegel an. In dunklen Ecken des Grundstücks empfiehlt es sich Bewegungsmelder zur Lichtauslösung anzubringen. Das hilft Einbrecher zu verschrecken. Zusätzlich trägt eine Alarmanlage zur Sicherheit bei.

Lassen Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit beraten, damit Sie nachts wieder ruhig schlafen können. Die Beratung bei Ihnen vor Ort ist kostenfrei.

Schlüsseldienst Herford Dittmar

Türöffnung, Einbruchschutz, Sicherheitstechnik

 

Das Vogelnest

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Der Gingko-Baum an der Einmündung der Bäckerstraße steht in der Diskussion: Stört er die Neugestaltung der Straße und sollte deshalb gefällt werden? Der Winter offenbart, dass der Baum jedenfalls eine ökologische Funktion erfüllt: Man erkennt in seinen Zweigen ein Vogelnest, das bis zum Herbst vom Laub verdeckt war. Ein Argument für die Erhaltung des Baumes.

Wohnen am Strom

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Ein großes Plakat am Bergertor stellt seit einiger Zeit die in Planung befindlichen Neubauten vor. So übermäßig schön sehen sie nicht aus, und man stellt wieder fest, dass man aus solch einem Plakat kaum etwas über den späteren Gesamteindruck sagen kann. Auffällig an diesem Plakat ist aber, dass vorne gar kein Ufer gemalt ist, so dass man den Eindruck hat, Herford liege an einem großen Strom. Man freut sich ja, dass der Fluss durch das Stauwehr breiter ist, als er ohne das Wehr wäre. Mehr Wasser sieht einfach schöner aus, und wir können nur hoffen, dass das so bleibt und dass die Werre nicht durch eine Mauer verschandelt oder durch den Abriss des Wehrs zu einem unscheinbaren Rinsal wird.

Regen

Es ist erstaunlich, welch andere Perspektive ich auf das Wetter habe, seit ich mich um einen Garten kümmere. Wo andere über den Regen stöhnen, begrüße ich ihn, weil er mir die Arbeit abnimmt, den Garten zu bewässern. Ich werde viel aufmerksamer auf das Wetter, und nicht in dieser oberflächlichen, städtischen Weise, in der das Wetter nur ein Anlass zum Smalltalk ist. Natürlich, was in den letzten Tagen abläuft, ist schon etwas zu viel des Guten, eine Sintflut, die nicht nur meine Balkonpflanzen überspült, sondern möglicherweise auch die Aufnahmefähigkeit des Bodens überfordert. Tage, an denen man besser überhaupt nicht aus dem Haus geht – wohl dem, der gut eingekauft hat! Oder dessen Tomaten bereits auf dem Balkon reifen.

Herforder Festival

Stände vor dem Alten Güterbahnhof

Stände vor dem Alten Güterbahnhof

Über die Pfingsttage 2014 fand in den Hallen des Alten Güterbahnhofs eine türkische Verkaufsmesse statt, genannt „Herforder Festival“. Zahlreiche türkische Unternehmen stellten sich vor. Natürlich gab es auch Stände, an denen für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Die Kinder werden die Veranstaltung besonders geschätzt haben, für sie gab es eine Hüpfburg des DRK als Riesenrutsche und zwei Spaßmacher auf der Bühne. Geheimnisvoll kündigte das Programm am Sonntag „Martial Arts“ an, das waren drei junge Männer, die die Selbstverteidigungstechnik Wing Tsung vorstellten. Am Pfingstmontag gab es die „Mehter Show“, eine Vorführung der Militärmusikappelle des osmanischen Reiches.

Ausstellung im Innern der Halle

Ausstellung im Innern der Halle

Kinderbelustigung

Kinderbelustigung

Wing Tsung-Präsentation

Wing Tsung-Präsentation

 

 

Von oben

Von oben
Die Bündnisgrünen haben sich zur Europawahl 2014 ein Plakat ausgedacht, das mich doch sehr zum Nachdenken gebracht hat. Da sind drei Personen, die lächeln dich freundlich an. Aber wie stehen sie denn da? Sie schauen sehr von oben. Sie schauen auf jemanden herab, der auf dem Boden von unten zu ihnen hinaufschaut. Aber in welcher Lage tut man das denn normalerweise? Wenn man gestürzt ist, zum Beispiel. Oder gar, wenn man zusammengeschlagen wurde. Oder wenn man im Alkoholrausch zu Boden gesunken ist, weil einen die Beine einfach nicht mehr tragen können. Ist das nun ein sehr angenehmes Gefühl, von anderen in einer solchen Lage angeblickt zu werden? Verstehen sich die Grünen vielleicht als Hilfe in der Not? Haben sie allein die Rezepte zur Heilung aller Miseren dieser Welt? Egal, in dieser Weise von oben angeblickt zu werden, beschämt. Aber ist wohl Scham dasjenige, was die Grünen mit ihren Wahlplakaten erreichen wollen? Wollten sie uns vielleicht noch etwas anderes sagen? Ich weiß es jedenfalls nicht.

Neue Graffiti am Bergertor

Gegenwärtig führt Herford einen Krieg gegen Graffiti. Dazu hat man die Oberfläche von Betonwänden an Unterführungen mit einem Lack versehen, auf dem angeblich alles, was gesprüht oder gemalt wird, leicht wieder entfernt werden kann. Meistens bleibt dann aber doch ein unscharfes Geschmiere übrig, dem die Bezeichnung „Schmiererei“ wirklich zukommt.

Es ist seltsam, mit welcher Aggressivität die Öffentlichkeit auf Graffiti reagiert: da wird eine Kunstform, die oftmals Preise verdient hätte, als „Schmiererei“ abgetan. Da heißt es, Graffiti seien nichts als der Ausdruck eines narzisstischen Geltungsbedüfnisses, und schon deshalb müsse man sie sofort wieder entfernen. In Wirklichkeit steckt etwas anderes dahinter: Graffiti widersprechen der Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes. Mit Reklameplakaten lassen wir uns ständig unser Gesichtsfeld zumüllen – aber die paar Tags beleidigen uns?

Ja, Graffiti sind vielleicht nicht wirklich „schön“. Sie markieren (und beseelen) im Allgemeinen große Flächen aus Beton, die nur aus technischen Gründen existieren und die ganze Trostlosigkeit unserer Technik offenbaren. Graffiti wirken stark, wild, auch aggressiv und sind damit Ausdruck einer in unserer Gesellschaft unterdrückten Kraft. Aber, Hand aufs Herz: Ist es nicht immer noch besser, junge Männer (Frauen machen das wohl eher nicht) geben ihren überschüssigen Energien auf diese Weise Ausdruck als auf eine andere?

Klar, auch bei Graffiti gibt es Qualitätsunterschiede. Und es gibt Grenzen. Privathäuser gehören zum Beispiel dazu, Kirchen oder auch Mauern, die, wie etwa solche aus Natursteinen, von ihrer gegebenen Struktur her fürs Besprühen nicht geeignet sind.

Bevor wieder die Saubermänner kommen und die schönen neuen Graffiti am Bergertor wieder entfernen, will ich sie hier dokumentieren.

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Die Tempoanzeige

Auf der Wittekindstraße gibt es schon seit Längerem eine Tempoanzeige für Autofahrer (die übrigens auch Radfahrer ins Visier nimmt). An dieser Stelle gilt, vom Bahnhof kommend, Tempo 40 wegen der unübersichtlichen Steigung. Nun ist eine solche Anzeige eigentlich sehr sympathisch: sie gibt eine Orientierung, ohne gleich mit Strafen zu drohen. Die Herforder Anlage hat allerdings einen Nachteil: sie schönt das Ergebnis, zeigt also 4 oder 5 km/h Geschwindigkeit weniger an, als der oder die Betreffende wirklich fährt. Das bedeutet also, man kann aufdrehen, und schon ist der Sinn und Zweck der Übung verfehlt.

Neulich hat mir ein Autofahrer verraten, was offenbar schon auch in den bekannten Autofahrerzeitschriften steht: die normalen Tachos eines Autos seien absichtlich etwas zu hoch eingestellt. Das scheint nicht etwa der Absicht entsprungen, die Autofahrer zum Langsamfahren zu veranlassen, sondern hat technische und Sicherheitsgründe: ein Tacho darf niemals eine geringere Geschwindigkeit angeben, als man fährt. Aber wenn der Tacho höher eingestellt ist als die wirkliche Geschwindigkeit, ist das Ergebnis voraussehbar: Es spricht sich herum, und die Menschen werden grundsätzlich schneller fahren, als auf dem Tacho angegeben. Sicherlich ist das nicht der Grund, dass ich immer wieder Wagen mit 70 und mehr Sachen über die Herforder Straßen brausen sehe (besonders die Mindener Straße entlang, DIE Herforder Rennstrecke!),  aber es wird doch generell dazu führen, dass man sich auf den Tacho im eigenen Auto nicht mehr verlässt.

Wäre also die Tempoanzeige in der Wittekindstraße richtig eingestellt, bloß alle Tachos wären falsch? Meine Bitte an die Herforder Behörden und ans Straßenverkehrsamt daher: Tut etwas! Stellt sicher, dass die Tempoanzeige richtig geht und publiziert es. Und prüft die Tachos der Autos, haut den Autofirmen auf die Finger, die sie manipulieren! 50 km/h muss 50 km/h bleiben und basta!

Hansetage – Hoekerfest 21013

Herford empfängt internationales Publikum. Dafür wird die Stadt mit Bier- und Fressständen zugestellt, Bühnen werden aufgebaut. Die Gäste aus dem Norden und dem Baltikum werden also Herford völlig anders erleben, als es sich sonst präsentiert. Besonders krass: der riesige Regenschutz, der rund um den Brunnen am Neuen Markt aufgebaut wird. Der schönste Platz Herfords wird auf diese Weise völlig unkenntlich: Der Brunnen wird zum Mittelpunkt eines Bierausschanks, wird selbst aber kaum mehr zu sehen sein. Kommerz über alles. Ich bin froh, dass ich in den nächsten Tagen nicht in Herford sein muss…!

Die Farbe Rot

Die Farbe Rot markiert auf Herfords Straßen im Allgemeinen die Fahrradwege. Ob das schön ist, ob das nicht ziemlich bald verblasst oder auch ein schmutziges Braunrot wird, ob nicht ziemlich bald an der Straße etwas gebaut wird und die roten Steine nachher irgendwo eingefügt werden, nur nicht dahin, wo sie vorher waren, das sind Fragen, die sich stellen. Aber irgendwann wurde wohl in Herford beschlossen, dass Rot die Fahrradwege markieren soll. Da gibt es allerdings eine seltsame Ausnahme, nämlich in der Frühherrenstraße. Wer dort mit dem Fahrrad auf dem roten Streifen hineinfährt, fühlt sich ziemlich bald falsch, nämlich auf dem Fußweg, der direkt zum Parkscheinautomaten führt. Weiter geht auf dem Parkplatz, zu dem das Areal zwischen Berliner Straße und Lübberstraße umgestaltet wurde, die rote Markierung durch die überdachten Einfahrten, in denen ich als Radfahrer mich gar nicht mehr willkommen fühle – danach allerdings wieder auf den „richtigen“ roten Fahrradweg.

Jeder Auswärtige wird mir sagen: Du beschäftigst dich mit völlig irrelevanten Themen, wen interessiert diese winzige Inkonsequenz in einem hässlichen Areal, das eigentlich Privatgelände ist? Ja, mein lieber Auswärtiger, du kannst ja nicht wissen, wie viel Liebe und Planungseifer auf dieses Gelände schon verschwendet wurde, als seinerzeit die Lokale Agenda eine neue Bebauung der Frühherrenstraße mit eingelagerten Fachwerkhäusern plante. Der Zweck war, das historische Sträßchen wieder zu rekonstruieren und, ganz nebenbei, das am Eingang dieser Straße gelegene historische „Frühherrenhaus“ nicht so an einer hässlichen Brache stehen zu lassen. Was geschah? Die Pläne der Lokalen Agenda wurden abgeschmettert, aber das ungeregelte Parken auf dem Gelände war doch den Ordnungsliebenden in der Stadt eine Planung wert. Also wurde das historische Pflaster der Frühherrenstraße herausgerissen und damit das letzte Anzeichen, dass hier mal eine richtige Straße war, vernichtet; seitdem muss sich jeder Auswärtige wundern, dass diese hässliche Einfahrt überhaupt einen Namen hat. Und im Zuge der Neugestaltung der Pflasterung wurden eben jene irreführenden roten Verbundsteine eingesetzt, die mir heute Kopfzerbrechen bereiten.

 

Die Stimmen Asiens Richard Claudio und DK Valdez im „Timeless“ Herford am 15. 2. 13

Auf dem Foto wirken sie ja noch geradezu kindlich. Etwas gereift sind sie schon bei ihrem Auftritt im „Timeless“, aber man würde sie noch auf unter zwanzig schätzen. Und sie haben ihre Show gelernt, tanzen und gestikulieren synchron auf der kleinen Bühne, dass es eine Freude ist. DK Waldez wirkt etwas ernster als Richard Claudio, der durchaus etwas von einem Clown hat. Aber gerade der Gegensatz zwischen den beiden zieht an. Die Musik: tanzbar, Pop. Die Gesichter: strahlend, fast schon zu professionell. (Ich hoffe, ihr präsentiert euch nie bei Dieter Bohlen!) Durchaus interessante Begleitung kommt als Playback aus den Lautsprechern. Die Stimmen: manchmal ein wenig zurückhaltend; lag es an der Mikroeinstellung? Und bei den letzten Stücken droht die Intonation zu kippen, da merkt man, dass die Spannung nicht mehr auszuhalten ist. Aber sonst: ein sehr angenehmer Eindruck. Ich wünsche euch alles Gute, Jungs!

Erika Friedhof

„Erika Friedhof“ kündigt die Lautsprecherstimme im Bus die nächste Station an, ganz als handele es sich um eine Frau mit Vornamen Erika und dem Nachnamen „Friedhof“. Und da sich der Sprecher schon an diese falsche Betonung gewöhnt hat, geht es bei den nächsten Stationen munter weiter: „Mozart Stráße, Beethoven Stráße“…. Auf einer anderen Linie, nämlich der in Richtung Enger, erscheint wieder eine Frau mit seltsamem Familiennamen, nämlich „Anna Straße“. Was passiert da? Hat die Bundesbahn kein Geld, um professionelle Sprecher zu beauftragen? Dann möchte ich mich doch einmal ins Gespräch bringen. Auf jeden Fall sollte klar sein: Ein banaler Klang wie die Ansage von Straßennamen in Bussen kann die Stimmung in einer Stadt enorm beeinflussen. Wie erfreut und gehoben ist man doch durch die Mädchenstimme in den Bielefelder Straßenbahnen, die so einen kindlichen Klang hat und am Ende noch so reizend sagt: „Wir sagen Tschüss und Auf Wiedersehn!“ Diese Stimme stünde auch den Herforder Bussen ganz ausgezeichnet.

Welt-Fernsehtag

… sei heute, verkündet meine Tageszeitung. Die Uno hat ihn eingeführt. Aber nicht einmal Verantwortliche bei der UNO selbst, geschweige denn die Fernsehgesellschaften wissen davon. Mich interessiert’s eigentlich besonders wenig, weil ich gar kein Fernsehen mehr habe. Ich erinnere mich noch, gestern oder vorgestern war Welt-Toilettentag. Ja, wirklich. Auch von der UNO bestimmt. Und morgen soll der internationale Tag der Hausmusik sein. Was das alles soll, weiß kaum jemand. Einen „Tag des Baumes“ gab’s in meiner Kindheit. Ich will mal nachsehen, ob ich den UNO-Kalender herausbekommen kann, auf dem sämtliche Gedenktage verzeichnet sind. Wenn ich den habe, brauche ich mir um meinen täglichen Blog keine Sorgen mehr zu machen, oder?

Die katholische Kirche kennt den Heiligenkalender. Durch das Gedenken an einen Heiligen bekam jeder Tag eine besondere Bedeutung. Wollte die UNO ein weltliches Pendant zu dieser Verehrung schaffen? Es scheint, im Gegensatz zu den religiös begründeten Gedenktagen, doch recht kurzlebig zu sein. Zwischen dem Welt-Aids-Tag und dem Weltspartag klaffen Welten.

Herforder Paarstraßen

Straßennamen gibt es meistens in Büscheln: Da wird eine neue Siedlung gebaut, bei der gleich ein Dutzend Straßen anfallen, und nun werden Personen- oder sonstige Gruppen gesucht, nach denen sie zu benennen sind. In Herford etwa nach Komponisten wie Bach, Mozart, Händel (oberhalb der Meierstraße), nach preußischen Generälen (um Wiese- und Sachsenstraße herum) nach Gehölzen und Bäumen (die Gegend um die Kastanienallee oder die Siedlung Am Waldesrand) oder nach Vögeln wie Meise, Amsel, Taube (zwischen Schwarzenmoorstraße und Lübberlindenweg).

Gelegentlich werden Straßen aber auch paarweise benannt, obwohl es wohl recht selten sein dürfte, dass es irgendwo eine Straße für Romeo und eine für Julia gibt oder für sonstige Liebespaare. In Herford sind aber immerhin zwei Ehepaare verewigt:  Hermann und Thusnelda sowie Kaiser Wilhelm (I.) und seine Frau Augusta. Die Thusneldastraße ist nur eine schmale Seitenstraße zur Hermannstraße, sie schmiegt sich ihr bescheiden an, wie es einer germanischen Frau geziemt. Ebenso zweigt die etwas kurios gekrümmte Augustastraße vom Wilhelmsplatz ab, der aber nur so heißt und eigentlich kein richtiger Platz ist.

Eine in Deutschland sehr beliebte Paarung für Straßen ist die von Goethe und Schiller, die  findet sich in Herford aber nicht. Die Herforder verehren offenbar den Dichter Friedrich Schiller (sie haben ihm eine schöne Straße gewidmet und außerdem ein Denkmal),  aber seinen Busenfreund Goethe erheblich weniger: Die Goethestraße ist ein Siedlungssträßchen, das oben auf dem Stiftberg irgendwo von der Meierstraße abgeht. Von dieser Straße zweigt aber noch ein kleineres Sträßchen ab, die Eckermannstraße. Eckermann war bekanntlich Goethes Sekretär in dessen letzten Jahren, und er hat nach Goethes Tod seine „Gespräche mit Goethe“ veröffentlicht. Eine etwas kuriose Paarung diesmal, aber nicht unpassend.

Schließlich haben irgendwann auch die sozialdemokratischen Politiker Bebel und Ebert mal ihre Straßen erhalten (wahrscheinlich, als endlich einmal Sozialdemokraten in Herford das Sagen hatten). Das sind nur kleine Siedlungssträßchen, die von der Bismarckstraße (!) abzweigen – und bekanntlich mochte Bismarck die Sozialdemokraten ja überhaupt nicht. Also auch hier alles im Lot…

Weiß noch jemand weitere Paarstraßen in Herford?

Ausgehtipps in Herford

Herford ist nicht unbedingt die Partymetropole schlecht hin… doch ein paar gute Ausgehtipps gibt es dennoch. So sollte zum Beispiel der Go Parc – der sich nur einen Katzensprung vom Herforder Bahnhof entfernt befindet – jedem bekannt sein und auch das „X“ das sich in Herford befindet ist immer wieder ein beliebter Anlaufpunkt für das Partyvolk aus Ostwestfalen.

Kein Wunder, denn Herford liegt recht gelegen. Die kleine Stadt kann bequem per Zug aus den umliegenden Städten erreicht werden, in denen es keine so guten Ausgehmöglichkeiten gibt. Wie zum Beispiel Bünde, Löhne, Hiddenhausen oder Vlotho.

Zudem überzeugt Herford auch mit einer netten Kneipenszene in seiner Altstadt, ein Tipp sei an dieser Stelle das italienische Restaurant Almundo in dem es auch recht preisgünstige Cocktails gibt.(Quelle: Ostwestfalen-guide.de)

Weltweit erster S.T.A.M.P.S. ‚Shop in Shop‘ in Herford eröffnet

Herford – In Herford wird’s jetzt kunterbunt: Im Ladenlokal des exklusiven Design- und Geschenkartikelhändlers Stil-inside eröffnete am 22. Mai der weltweit erste ‚Shop in Shop‘ der Lifestyle-Marke S.T.A.M.P.S.. „Wir freuen uns, unseren Kunden das große S.T.A.M.P.S.-Sortiment jetzt auch ganz persönlich in unserem Geschäft am Neuen Markt präsentieren zu können“, erklärt Mark Kobert, Geschäftsführer der Stil-inside OHG (www.stil-inside.de).

S.T.A.M.P.S. – das sind Uhren im Briefmarkendesign, die sich überall dort tragen lassen, wo es gefällt: Klassisch als wechselnde Armbänder am Handgelenk oder pfiffig als Kette um den Hals. Dank ihres abwechslungsreichen Designs sind die Briefmarkenuhren dabei zugleich absolut trendy und doch individuell. Zum eleganten Begleiter am Abend werden sie mit zurückhaltenden, gedeckten Farben und raffinierten Mustern, während sie mit kunterbunten, ausgelassenen Farben und auffälligen Formen jeden Alltag bunt machen. „Auch in unserem ersten S.T.A.M.P.S.-Shop kann für jeden Anlass und für jede Stimmung die passende Uhr gefunden werden“, verspricht Mark Kobert und ergänzt: „Noch eine Spur bunter wird es mit der neuen S.T.A.M.P.S.-Schmuckkollektion.“ In knalligen Farben und auffälligen Formen sind die Ketten und Armbänder eine schicke Ergänzung zu den verschiedenen Uhrenmodellen.

Für einen besonderen Effekt können die 42 x 42 Millimeter großen Uhren darüber hinaus auch an Computerbildschirm, Kosmetikspiegel oder Wohnzimmerschrank geklebt werden: Die neun Millimeter dünnen Uhren haften auf jeder glatten Oberfläche, lassen sich ganz einfach wieder entfernen und an einem anderen Ort befestigen, ohne an Klebkraft zu verlieren. Täglich von 11.00 Uhr bis 18.30 Uhr kann im S.T.A.M.P.S.-Shop bei Stil-inside in Herford gebummelt, geschaut und anprobiert werden.

Die aktuelle Kollektion und weitere Informationen finden sich auch unter: www.stil-inside.de und www.stamps-uhren-shop.de.

Über die Stil-inside OHG

Der Design- und Geschenkartikelhandel aus Herford hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den angebotenen Artikeln seinen Kunden jeden Tag zu einem besonderen Erlebnis zu verhelfen. Genuss und Spaß gehören dabei eng zusammen. Stil-inside bietet Artikel rund um Einrichtung, Schmuck und Uhren sowie modische Accessoires. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Produktserien von namhaften Marken wie Philippi, Raumgestalt, Sitting Bull, S.T.A.M.P.S. und zipitbag.

Alle angebotenen Produkte überzeugen nicht nur durch Qualität, sondern versprechen durch Form- und Farbgebung auch einen Genuss der Extraklasse. Ergänzt wird das Angebot durch Food-Artikel, die eine kulinarische Reise durch die mediterrane Welt bieten. Alle Produkte sind im umfangreichen Online-Shop von Stil-inside sowie im Ladengeschäft in Herford erhältlich.

Presse-Kontakt:

Stil-inside OHG
Neuer Markt 5
D-32052 Herford

PresseDesk
Tel. 030 / 2009 513-0
E-Mail: stil-inside@pressedesk.delogo_s.gif

BackFactory in Herford

Der beliebte SB-Bäcker „BackFactory“, bekannt für schmackhafte belegte Brötchen, ist jetzt in Herford ansässig. In der Nähe der Buchhandlung Wolff. Mir gefällts 😉

Nachtrag: Es handelt sich um ein richtig großes Back-Factory Cafe mit vielen Sitzgelegenheiten, auch Open Air. Große Klasse.

Aktuelles Geschehen…

Mal ein paar Gedanken zu dem was derzeit so in der Stadt passiert als Einstieg:

Wieder mal eine Großkontrolle, von der ich, wie auch von den letzten, nichts mitbekommen habe, obwohl ich zu der Zeit definitiv in der Stadt unterwegs war. Scheinen ja gut und unauffällig zu arbeiten die Leute.
Und was gab es diesmal? Viele Raser, wenig betrunkene Fahrer.
Zumindest wenig erwischte, denn in letzter Zeit kommt es ja meist um die Kontrollen herum, doch zu recht schweren Verkehrunfällen, bei denen die Fahrer doch das ein oder andere Bier getrunken haben. Hoffen wir mal, dass das nicht irgendwie logisch zusammenhängt.Was war noch los?
Seniorenmesse? Nein „Messe Lebensfreude“ heißt das ganze! Wieder ein voller Erfolg, knapp 5000 – 6000 Besucher (je nach Lokalzeitung) gab es, die sich in der Sparkasse an 2 Tagen informierten.
Naja als „Mensch im besten Alter“ gibt es in Herford ja auch einiges zu entdecken, mal abgesehen vom Lärm des Spielplatzes vor der Seniorenresidenz (Auch schon lange nichts mehr davon in der Zeitung gelesen. Gut, der Sommer kommt und abends ist es wieder länger hell, also nur eine Frage der Zeit).
Vielleicht sollte man auch mal eine Messe auf die Beine stellen, bei der es um die jüngere Generation geht. Also nicht nur Ausbildungsplatzbörse (was zweifelsfrei eine gute Idee ist) sondern etwas wo die Freizeitmöglichkeiten in und um Herford vorgestellt werden. So ähnlich wie der Tag der Jugend, nur mit weniger Aktionen und dafür mehr Informationen. Und vor allem mehr teilnehmende Vereine oder Organisationen, so dass wirklich etwas für alle von 10 bis 20 etwas dabei ist.

Und sonst?
Sommerbühne! Wurde auch mal wieder Zeit, man kann ja nicht ewig von den Erinnerungen an Tokio Hotel etc. zehren.
Radio Herford umgezogen! So ganz konnte man sich aber von einem Parkhaus in der Nachbarschaft auch nicht trennen, naja vielleicht füllt sich das in der Nähe liegende ja jetzt mal.
Hotel bei Marta! Wenn es ein Parkhaus schon nicht komplett schafft, den Blick von der Bahn auf das sehr teure Museum zu versperren, baut man eben noch ein Hotel davor!

Das wäre es dann doch auch schon für das erste Mal gewesen, mehr gibt bald hoffentlich hier und natürlich auch regelmäßig auf Chris87.de